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Investmentfonds sind eine beliebte Geldanlage. Aufgrund
der teils hohen Ausgabeaufschläge, die die Banken berechnen, sind sie jedoch
vornehmlich für die langfristige Kapitalanlage geeignet. Auch aufgrund der zum
Teil undurchsichtigen Anlagegrundsätze nehmen mittlerweile vermehrt Anleger
Abstand zu klassischen Investmentfonds.
Die Alternative hierzu sind ETF´s, Exchange Traded Funds. Diese Investmentfonds
sind als Indexfonds konzipiert und bilden einen zugrunde liegenden Index nahezu
1:1 ab. Dies ermöglicht Anleger, jederzeit über die im Fonds enthaltenen Aktien
und Wertpapiere Auskunft zu erhalten. Ein ETF ist somit deutlich transparenter
als ein klassischer Investmentfonds, denn die Kauf- und Verkaufsentscheidungen
des Fondsmanagers sind bei einem ETF an die Zusammensetzung des Index gebunden.
Ein weiterer Vorteil, den ein
ETF
im Vergleich zum Investmentfonds bietet, ist der Kostenvorteil. So kann ein ETF wie andere
Wertpapiere über die Börse gekauft und verkauft werden, der sonst übliche
Ausgabeaufschlag von bis zu 5,75% wird dabei nicht berechnet. Es fallen
lediglich die Kosten für den Kauf von Wertpapieren über die Börse an. Da ein ETF
passiv gemanagt wird, sind zudem die Verwaltungsgebühren, die dem Fondsvermögen
jährlich belastet werden, deutlich geringer. Durch diese geringeren Kosten kann
ein ETF eine zum Teil deutlich höhere Rendite erzielen.
Mittlerweile gibt es zahlreiche ETF´s, auf die Anleger zurückgreifen können.
Dies sind zum einen die ETF´s auf große Indizes wie den DAX oder den Dow Jones
Euro Stoxx. Aber auch kleinere Indizes können die Grundlage für einen ETF sein,
auch Rohstoffe, Anleihen und Zinsen können die Basis eines ETF sein. Damit
können Anleger durch den Kauf von ETF´s ihr Depot sehr gut diversifizieren und
Chancen in verschiedenen Märkten nutzen.
Ebenso wie bei anderen Anlage in Wertpapieren müssen allerdings auch bei ETF´s
Kursrisiken beachtet werden. Durch die breite Streuung dieser Fonds sind diese
Risiken allerdings begrenzt.
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